Weltverschiebung

Weltverschiebung

Contribution in progress

STEIERMARK SCHAU: was sein wird

Von der Zukunft zu den Zukünften
10.04.-31.10.2021
Eröffnung: 09.04.2021
Kuratiert von: Katrin Bucher Trantow, Martin Grabner, Barbara Steiner

Ort: Space01, Space02, Space04, Needle, Vorplatz

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Weltverschiebung

Immer wieder behandeln die Arbeiten von studio ASYNCHROME das Thema gelebter Teilhabe und demokratischer Öffentlichkeit. Ihre Zeichnungen und Installationen überprüfen utopische Konzepte und Bildmetaphern aus der Vergangenheit und konfrontieren oder überlagern sie mit Visionen und genauen Beobachtungen der Gegenwart. Für ihre überzeugenden Bildmontagen nutzen sie ein gewaltiges Vokabular grafischer Kommunikation, die von digitalen Icons über visionäre Architekturzeichnungen bis hin zu propagandistischer Bildrhetorik reichen kann. In Weltverschiebung wird der Wunsch nach dem Öffentlichen Raum als Ort gemeinschaftlicher Übereinkunft der Realität der Ökonomisierung des einst endlos scheinenden Weltraumes gegenübergestellt.  Durch unerwartete Konfrontationen schaffen sie ebenso medien- wie gesellschaftskritische Bilder einer unheimlichen Zukunft in dem das Teilen der Ressourcen sowohl umkämpftes, wie auch anzustrebendes Gut bleibt.

Future Spaces

Räume für unsere Zukunft zu visionieren gelingt dem Grazer Künstlerduo studio ASYNCHROME im Zeichnen. Ihre maximal skalierte Kohlezeichnung Future Space bespielt parallel zum Hauptsujet der STEIERMARK SCHAU – was sein wird im Kunsthaus Graz das Transparent und verweist auf das neugierige Suchen nach Spuren unserer Zukunft im Jetzt. Während Kinder vor einem überdimensionalen Globus über einem Abgrund balancieren und sich die Frage stellen, ob wir uns das Unvorstellbare einmal zu Eigen machen werden, forschen im Hintergrund Menschen in den Weiten einer Bibliothek. Wie in der Schau selbst, zeigt die Zeichnung, dass das Aufspüren zukünftiger Umgänge mit dem endlichen Planeten Erde nicht nur viele Stimmen, sondern auch den kindlichen Mut braucht, neue Wege zu gehen. Und dies, ohne dabei die Balance zu verlieren.

Plakat an Fassade Kunsthaus Graz