Freiräume I Freuräume  - GrazMuseum

Freiräume I Freuräume – GrazMuseum

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Header Foto: Nikolaos Grigoriadis / Grazmuseum

Die von Marleen Leitner und Michael Schitnig konzipierte Wandillustration „Spielwiese der Wahrnehmung“ zeigt Schichtungen von imaginierten und konkreten Orten, die miteinander eine traumhafte neue Umgebung formen. Das ebenfalls von Leitner und Schitnig enworfene Comic „Waste Fiction“, untersucht sichtbare und verschollene Formungsprozesse einer Stadt.

Nicht nur in Graz leben wir in einer durchgestalteten Umgebung. Diese Ordnung ist wichtig, um eine komplexe Welt am Laufen zu halten, zugleich kann sie aber auch zu Überregulierung führen. Wer hat nicht romantische Bedürfnisse nach dem Nicht-Geordneten – den Freiräumen, den Gstettn und anderen Nischen der Stadt? Und wer hat nicht auch Bedürfnisse nach dem Ausloten, dem gemeinsamen Tun in der Stadt? Zwischen den Orten des Konsums, des beschleunigten Durchzugsverkehrs und den Zonen der Restriktion tun sich immer wieder Freiräume auf, die erkundet werden wollen. Diese physisch erlebbaren Räume sind zum Beispiel Gstettn.

„Freiräume – Freuräume“ untersucht die unterschiedlichen Perspektiven auf das Flüchtige und Ungreifbare dieser urbanen Räume und regt an, sich an gemeinsam erfahrbaren Erkundungen in der Stadt zu beteiligen. Ausgangsmaterial ist die Untersuchung „Lücken im urbanen Raum“ sowie eine Erkundung der Vielfältigkeit des Mühlgangs, eines sich quer durch den Stadtraum hindurch schlängelnden Gewässers. Daran angedockt bereichern weitere künstlerische Arbeiten dieses Feld mit ihren jeweiligen sehr unterschiedlichen Gesichtspunkten.

Mit künstlerischen Arbeiten und Beteiligungen von: Ursula Brosch, Michael Fuchs, Reni Hofmüller, Silvia Körbitz, Judith Laister, Marleen Leitner, Renate Mihatsch, Nicole Pruckermayr, Wolfgang Reinisch, Johanna Rolshoven, Michael Schitnig, Margit Zötsch u.v.a.

Konzept: Nicole Pruckermayr
Mitarbeit: Reni Hofmüller
Austellungsgestaltung: Renate Mihatsch

Ausstellungsdauer: 13.06.–02.09.2013

Zusammenfassung der Ausstellung

summary of the exhibition

[ESC] medien kunst labor

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