Architecture / Competition

Architecture / Competition

VOIDS & FILAMENTS (2016)

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Competition „steirischer herbst -herbstBAR“ 2016 – 2.Place

VOID: Bezeichnet in der Astronomie eine Lücke oder einen Leeraum. In einigen Progarammiersprachen wird dieses Schlüsselwort oft verwendet um anzugeben, dass keine Datenübergeben werden oder der Typ der Daten nicht angegeben ist. Wie auch im Universum, so finden sich diese Voids-Räume auch in unserem Entwurf nur an bestimmten Stellen wieder.
Räume/Plätze, deren Funktionen erst entdeckt und damit selbst definiert werden müssen. Die Gegenwart der Voids oder Leerräume die das Haus in einem netzwerkartigen Rhythmus durchziehen, lassen eine sinnlich spürbare Differenz enstehen, von dem der Rest des Hauses nur ein impliziertes Wissen hat. Die Voids tragen im Erdgeschoss die Namen “ Place of Reminiscence“, “Speaker´s Corner“ und “Place of Transmission“.

Den Gegenpol dazu formulieren die so genannten Zonen oder ZONES. Klar in der Unklarheit definierte, mit Funktionen belegte Bereiche. Wiederfinbar zb. im EG: „Room of Consumption und Room of Manifestoes“

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Das alles verbindende Gerüst haben wir Filament oder Fadenwerk genannt. Diese Bezeichnunng stammt auch aus der Astronomie und bezeichnen die fadenförmigen Verbindungen zwischen Galaxienhaufen und Superhaufen.
Wir übersetzen diese Materieansammlungen als Sammlung von Geschichten und Narration. Unsere Geschichte (die Materie) ist Fragment eines größeren Ganzen, dessen Leerräume Platz für eigene Ideen und Meinungen bietet. Fragmente können sich formen und neu arrangieren, und kulturelle Potentiale und die benötigte Diversität enstehen lassen.
Diese kann aber niemals vollständig sein und der Anspruch auf Vollständigkeit lässt nur die Entwicklung des Banalen erahnen.

Bei dem Netzwerk des Filaments könnte man auf den Gedanken kommen, tektonische Kräfte hätten die versteckten temporären Hilfsstrukturen über die Bodenlinie gehoben, als wollten sie sich von ihrem sekundären Funktionsstatus befreien. Auf den zweiten Blick wir aber klar, das man es nicht mit verrückt gewordenen Baugerüsten  oder dem trendigen „Do it Yourself“ Prinzip zu tun hat, auch nicht mit der Projektion eines hypothetisch gestalterisch / architektonisch künstlerischen Unbewussten.

Tatsächlich artikuliert die Beziehung zwischen Filament und Voids ein EREIGNIS, dass die Grammatik des Raums betrifft. Sie tasten nicht nur den Mythos des Zufallsprinzip mit rohen temporären Materialien ab, sondern auch die Verordnug oder fast schon Wahrheit über die Übersicht und der durchgängigen Begehbarkeit des um- / ver- / zer- / gebauten Raums.

Skizzen / Sketches

 


 CONSTANT´s ZONES (2016)

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Competition Ressource Light

Die Geschichte beginnt, wenn sich das Licht des Tages über die Dämmerung hinter das Dunkel der Nacht zurückzieht.
Langsam erhellen sich die Fenster der Wohnungen der Schaufenster. Wir bewegen uns die Straßen entlang – wie immer.
Doch etwas ist dieses Mal anders.

 

BLACK LIGHT DRAWINGS (2016)

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Competition Ressource Light

Das Wort Photografie bedeutet seinem Ursprung nach – Zeichnen mit Licht.
Ein poetischer Gedanke, der in dem Projekt der „Black Light Drawings“ eine Weiterführung erfährt.

So ist doch das Spektrum des Lichtes ist ein viel breiteres, im Gegensatz zu dem was wir mit unseren Augen wahrnehmen können.
Was passiert also wenn bewusst der UV – Bereich dazu genutzt wird Zeichnungen sichtbar zu machen und somit Räume in denen wir uns bewegen zu verändern?
studio ASYNCHROME´s Zeichnungen erzählen Geschichten. Aber welche Geschichten und vor allem welchen Orte, können mit Licht zum Leben erweckt werden?Orte, die im Allgemeinen aus dem öffentlichen Bewusstein verschwunden und vermehrt (noch) ohne funktonierende öffentliche Beleuchtungen ausgestattet sind. Orte, die in der Nacht nicht vom Licht durchflutet sind. Diese können Leerstandsgebäude, Brachen, Baustellen oder Gstettn sein u.a..
Gerade diese Abwesenheitheit von Licht, erweckt die Narrationen mit Nicht-Sichtbaren Schwarzlicht zum Leben. Angefertigt bei Tageslicht durch nicht sichtbare, weißen Neonfarben, enstehen an ausgewählten Orten, urbane Geschichtenräume.
Erzählt werden, sollen Ausschnitte von gegenwärtigen, ortspezifische Handlungen, die in der Stadt verteilt eine gemeinsame Geschichte ergeben können. Je nach Ausgangspunkt des Weges erzählen sich die Zusammenhänge der Narration anders. Somit kann aus der Sicht des Betrachters jeweilig anderen Fragen nach den Möglichkeitsräumen nachgegangen werden.


COMPETITION SKETCHES

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